Projekte

UNICEF schätzt, dass weltweit 87 Millionen Kinder unter sieben Jahren nichts anderes kennen als ein Leben in Konfliktregionen, ein Leben im Krieg.

Mit 65 Millionen Menschen gibt die UNHCR, die Flüchtlingsorganisation der UN, für 2015 die Zahl der Flüchtlinge, Binnenvertriebenen, Rückkehrer, Asylsuchenden und Staatenlosen an.

Es sind vor allem arme Staaten wie Pakistan, Iran, Libanon und Kenia, in die diese Menschen in ihrer Not geflüchtet sind.

Nur ein kleiner Teil sucht Zuflucht bei uns.

Aber schon befürchten wir den Zusammenbruch des christlichen Abendlandes und überlegen, wie wir uns am besten abschotten können, damit nur ja nicht noch mehr kommen und unsere Kultur, unseren Wohlstand und womöglich unsere Töchter bedrohen.

Wir haben großen Respekt vor all denen, die davon unbeeindruckt Hilfesuchende willkommen heißen und mit hohem persönlichem Engagement zu helfen versuchen, so gut es eben geht. Es ist ein gutes Gefühl zu erfahren, dass es so viele gibt, die den Begriff “Menschlichkeit” nicht nur korrekt zu buchstabieren in der Lage sind, sondern ihn mit Leben füllen, wie das in unserem Land bisher noch nie so spürbar geworden ist wie heute.

Gleichwohl muss uns klar sein, dass viele, die zu uns kommen diesen Entschluss nur aus der Not heraus gefasst haben. Die Heimat zu verlassen, um unter Lebensgefahr in eine ungewisse Zukunft aufzubrechen, dazu braucht es viel Mut und eben auch keine Hoffnung auf eine Perspektive im eigenen Land.
Wer von uns würde gerne seine Heimat verlassen müssen?

Zu einer Perspektive braucht es oft nicht viel.
Für Beträge, die für uns vergleichsweise gering sind, kann man in Afrika und Asien den Lebensunterhalt von Menschen sichern, Ausbildung finanzieren und medizinische Versorgung sicherstellen.

Das ist eines unserer Anliegen.

Wir können nicht Kriege verhindern, aber wir können versuchen die Lebensbedingungen dort zu verbessern, wo Menschen in Not sind und damit einem Teil der Fluchtursachen entgegenzuwirken.

Hier wollen wir unsere Projekte vorstellen.